CD/LP, Trikont US-0342 / Ritchie Records RitRec031
Archiv des Autors: Bernadette La Hengst
Schwabinggrad Ballett (2005)
CD/LP, Staubgold
Tracklisting
- Under control
- Herdentrieb & Hospitalismus
- Trashcan
- ICE Bertolt Brecht (Ab)
- Tryptichon Mitte
- Wenn’s anfängt durch die Decke zu tropfen
- Geliebte Viecher in the night
- Quadratmühle
- Über den Selbstmord
- So sehr der Gedanke auch schmerzt, will es mir doch leider so scheinen, als ob ich auch in einer befreiten Gesellschaft immer zu einer Minderheit gehören würde
- 65 Sekunden Hauptbahnhof
- Trauma Troopers
- Moderne Welt
- Zara
- Lied der Baumwollpflücker
- Arme Banausin, sie will nicht begreifen
- ICE Bertolt Brecht (an)
meets Cybermohalla
Beitrag auf der Childish Music Compilation
Staubgold, 2005
Pressefoto 2005
Warum nicht 2
Beitrag auf der I can’t relax in Deutschland Compilation
CD/Buch, 2005
Wenn nicht jetzt, dann nie
Beitrag auf der Bleib Gold, Mädchen Compilation
CD, MerMer 2005
20. Februar 2005
Es ist viel passiert in der Zwischenzeit. Ringsum mich fallen lauter Babys vom Himmel, das ist gut so, dann stehe ich nicht so alleine da. Berlin ist verdammt kalt im Winter, aber dafür gibt es endlich mal wieder so viel Schnee, daß man Schneemänner bauen kann. Dazu läuft von den Aeronauten: „Schnee fällt auf meine Welt, Schnee macht alles still und hell. Ganz in weiß bedeckt den Scheiß …“
Nachdem ich im Dezember bei den Mädchenbandcoaching-Tagen „Sistars“ ein paar sehr interessanten girls beim Arrangieren geholfen habe, kam ich im Januar in den Genuß, eine der Bands zu produzieren. Mit MisRaten (vier Mädchen zwischen 14 und 16) aus Hamburg habe ich zwei schöne Lieder aufgenommen, die demnächst auf einem Sistars Sampler erscheinen.
Meine neue Platte schreitet in großen Schritten voran und wird hoffentlich bald fertig sein, damit sie auch pünktlich im September rauskommen kann. Als Vorgeschmack gibt es im Frühling mehrere Compilations, auf denen Stücke von mir rauskommen:
Im April erscheint mein Stück „meets Cybermohalla“ auf der „Childish Music Compilation“ bei Staubgold
Im Mai erscheint mein Stück „Warum nicht 2″ auf dem Sampler „I can’t relax in Deutschland“ (www.icantrelaxin.de)
--
Und aufgepaßt: Ich spiele demnächst ein kurzes Konzert in Berlin, und zwar bei dieser Veranstaltungsreihe:
Wer sagt uns alles in drei Minuten?
Popmusiktexte
am Do 10.3.2005 20:00 in der
literaturWERKstatt berlin
Knaackstr. 97/Kulturbrauerei
>> www.literaturwerkstatt.org
In Konzert und Gespräch: Bernadette La Hengst, Sängerin und Texterin (Berlin) und Frank Spilker, Sänger und Texter von Die Sterne (Hamburg) Moderation: Martin Büsser, Autor und Journalist (Mainz)
Disko, Politik und Literatur treffen aufeinander, wenn Bernadette La Hengst und Frank Spilker Songs spielen. In Worte gefasst wird das Lebensgefühl einer Generation, die sich im Persönlichen von der Weltpolitik betroffen fühlt und an der Frustration nicht scheitern will. Beide Songwriter suchen neue musikalische Ansätze, Aktions- und Lebensformen. „Ich hab gedacht, ich hätte jemand getroffen, der verantwortlich wär und ich hätte gefragt: ‚Was ist denn nun mit meiner Generation?‘ und der hätte gesagt: ‚Pech gehabt!’“ Spilkers Bestandsaufnahme ergibt: „Das Weltall ist zu weit und der Rest ist schon verteilt.“
Utopische Entwürfe stehen neben praktischen Maßnahmen, so singt es Bernadette La Hengst, die auf eigene Netzwerke setzt: „Und wir argumentieren, und wir analysieren, / doch wir werden verlieren, wenn wir uns nicht … organisieren.“ Parolen, die (auch) auf Flugblättern und Transparenten zu gebrauchen sind? Es geht um Inhalte, und dabei ist beiden gleichgültig, in welcher Sprache: La Hengst singt auch auf Englisch, und legendär ist der Sterne-Song „Scheiß auf deutsche Texte“.
--
Die Liebespopulistin (2004)
Von Till Müller-Klug und Bernadette La Hengst
März 2004, Polittbüro Hamburg
Januar 2004, Hebbel am Ufer Berlin

Foto: Cal McBride
--
Erleben Sie die Redekunst! Lernen Sie ihre Regeln kennen oder erfinden Sie Ihre eigenen. Begleiten Sie Bernadette La Hengst und ihre begabten Doppelgängerinnen auf riskanten Missionen durch menschenleere Arbeitsämter, charismatische Kindertagesstätten, benebelnde Biosupermärkte und verschneite Fußgängerzonen. Wo immer eine La Hengst auftaucht, entsteht eine Rede-Arena. Keine Aussprache ist zu feucht und kein Kunstgriff bleibt unversucht: von perfide populistisch bis zärtlich zutextend, von süßlich suggestiv bis sinnlich, von rattenfängerisch bis revoltierend.
