Integrier mich, Baby (2011)

Ein multi-musikalischer Integrations-Diskurs für alle

Regie und Musik: Bernadette La Hengst
Uraufführung: 23. Oktober 2011, Thalia in der Gaußstraße (Garage)

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Hamburg Altona im Jahre 2033. Mal angenommen, es wäre das eingetreten, wovor immer gewarnt wird: Nur noch 20% der Deutschen sind überhaupt richtige Deutsche, also diejenigen ohne Migrationshintergrund. Vielleicht interessieren wir uns dann füreinander und übernehmen gesellschaftliche Verantwortung? In einem Re-Integrationskurs, geleitet von deutschen Dozenten aus den Stiefvaterländern Nigeria, Kolumbien und der Türkei, abseits der weißen Bio-, Yoga und Ikea-Ghettos, wo globale Musik zum visionären Klebstoff wird, um die Gesellschaft zusammenzuhalten.

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10. November 2011

Hallo,

ich habe die letzten 2 Tage meinen 44. Geburtstag gefeiert, in Hamburg rein und in Berlin wieder raus. Es gab Tango Schwof und Hamburger Freunde in Berlin und andersrum. Weil ich so viel hin und her fahre, weiß ich manchmal nicht, ob Berlin der Vorort von Hamburg ist oder umgekehrt.

Ich freue mich sehr, daß mein Stück „Integrier mich, Baby“ gut ankommt und zu Diskussionen anregt. Wir spielen es noch mindestens bis zum nächsten Sommer, also reserviert euch Karten, solange der Vorrat reicht.

Hier sind zwei schöne Artikel über das Stück:

Junge Welt, 7.11.2011
Spiegel Online

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Und dann erscheint in diesen Tagen ein Buch über die weibliche Sicht der Hamburger Schule. Wurde auch mal Zeit. Ein langes Interview mit mir und anderen Hamburger Protagonistinnen der 90er: Neben die „Braut haut ins Auge“ musizierten, feierten und diskutierten noch viele Frauen in der Hamburger Schule mit. Doch im Rückblick verschwinden sie meist hinter den tonangebenden „Jungsbands“ wie Tocotronic, den Sternen oder Blumfeld. Diesen Missstand versucht die Interviewsammlung „Lass uns von der Hamburger Schule reden“ (Ventil-Verlag) nun zu beheben und breitet die vergessene Geschichte der Musikerinnen in der Szene aus.

Auch hier gibt es einen Spiegel Online Artikel, langsam hab ich ein Abonnement bei dem Verein …

Viel Vergnügen bei allem was ihr tut, bis bald zwischen Berlin und Hamburg,

 
Bernadette Integrette

Multi-Kulti als Theatershow: Die Integrette haut ins Auge

„Integrier mich, Baby!“ heißt der Abend von Bernadette La Hengst, mit dem sie in Hamburg die Diskussion um das Einwanderungsland Deutschland aufmischen will. Im Gegensatz zu vielen anderen weiß die Musikerin und Regisseurin, wie sich Multi-Kulti in der Praxis anfühlt.

Spiegel Online, 19.10.2011 | Von Anke Dürr

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Ganz Deutschland hat Angst vor seiner Abschaffung. Ganz Deutschland? Nein! Ein kleines, unbeugsames Häufchen Aufrechter sieht das Szenario eines ehemaligen Berliner Finanzsenators, nach dem 2033 nur noch zwanzig Prozent aller Deutschen wirklich Deutsche sind, also ohne Migrationshintergrund, als Versprechen. Motto: Wenn alle Deutschen so sind wie Sarrazin, dann lasst uns bitte nicht mit ihnen allein.
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10. Oktober 2011

Liebe IntegristInnen,

die Zeit rennt, Hamburg will sich als Integrationshauptstadt für 2033 bewerben, wir haben nur noch 3 Monate, dann müssen alle Hamburger sich integriert haben. Das klingt kompliziert, ist aber ganz einfach. Kommt zu unserem Integrationskurs für alle!



Beginn: 23.10. im Thalia Theater Gaußstraße/Garage in Hamburg. Um 14 Uhr und um 20 Uhr. Wenn ihr den Kurs absolviert habt, werden wir es schaffen. Integrier mich, Baby!

Weitere Termine hier.

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Und hier kommt ein Beweis, daß ich schon längst integriert bin, zum Beispiel in die russische Kultur. Hier (mp3) könnt ihr eine Radiosendung über mich im Radio Phantom in Moskau hören, halb russisch, halb deutsch. Ist echt ein Meilenstein.

Viel Spaß!

 

Bernadette

Besuchen Sie Europa (solange es noch steht)

Mitmachtheater mit weltpolitischem Auftrag: Bernadette La Hengst inszeniert „Integrier mich, Baby!“ am Thalia Hamburg

Junge Welt, 7.11.2011 | Von Anja Röhl

Bernadette La Hengst, nach Selbstauskunft „Rampensau“, ist über Hamburg hinaus bekannt für ihre eigenwilligen Performances, Chansonauftritte und Theaterprojekte, in denen sie Stellung gegen Globalisierung, Kriege und Sozialraub nimmt, und das meist auf ungewöhnlich witzige Art. In ihrem neuen Stück „Integrier mich, Baby!“ läßt sie einen multimusikalischen Integrationskurs für alle los: Wir schreiben das Jahr 2033, in Altona sind nur noch 20 Prozent der Deutschen „richtige“ Deutsche, also ohne jeden „Wanderungshintergrund“.
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31. August 2011

Liebe SpätsommeristInnen,

Jetzt ist er wohl vorbei, der nasse Sommer, ich hoffe, er kommt nochmal wieder, damit ich meine Proben in Hamburg nicht im Regen verbringen muss.

Denn ich fahre nächste Woche nach Hamburg, um dort mit den Proben zu meinem ersten eigenen Stück (als Regisseurin sozusagen) am Thalia Gaußstraße zu beginnen. Das Stück heißt »Integrier mich, Baby« und spielt mit der Form eines Integrationskurses, nur dass unsere LehrerInnen von 3 interessanten Persönlichkeiten mit »Vibrationshintergrund« gespielt werden, und zwar aus Columbien, der Türkei und aus Nigeria.

Die Schüler sind natürlich das Publikum, als auch drei fantastische SchauspielerInnen vom Thalia Theater. Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses bekommen alle Integrierten einen europäischen Pass. Meine Freundin Wanja Saatkamp wird Videos drehen und ich werde auch mit auf der Bühne sein, vielleicht als musikalische Animateurin aus Ankara …

Premiere ist am 23. Oktober 2011 in der Garage/Thalia Gaußstraße. Freue mich, euch dort zu sehen. Das Stück läuft in der gesamten Spielzeit 2011/2012.

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Und hier noch ein Video vom letzten HUAH Revival Konzert auf dem Dockville Festival in Hamburg vor 2 Wochen – hat großen Spaß gemacht!

Viel Vergnügen und integriert euch, Babes!

 

Bernadette

Die Zukunft als Remix (2011)

Vinyl Maxi, Ritchie Records | Trikont

Seite 1:

  1. Hans Nieswandt – Die Zukunft als Remix (Zukunft als Party)
  2. Keine Zähne im Maul aber La Paloma pfeifen – Nageln (Die neue Religion)

Seite 2:

  1. School of Zuversicht – Sisters & Brothers
  2. Freedarich und kt&f – Bruce Cruise Mix (Drogen nehmen und rumfahren) + Thomas Ebermann im D-Funk über Drogen nehmen und rumfahren

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