Erschienen auf »Sisters & Brothers« von Bernadette La Hengst, Knarf Rellöm & Guz sind: DIE ZUKUNFT (CD/LP, Trikont/Ritchie Records 2008).
Danke an Marek, Moni, Luci, Tokyo, Die Radgeber …
Archiv des Autors: Bernadette La Hengst
Planet der Frauen (2012)
Eine Kampfoperette
Libretto: Maxi Obexer, Musik und Songs: Bernadette La Hengst
Uraufführung: 23.3.2012 im Theater Freiburg

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»Ich seh’ das ganz futuristisch: Wenn Frauen in die Plenarsäle wie selbstverständlich reingehen, so werden wir sehen, was für andere Gesetze da plötzlich rausgehen.« – Maxi Obexer
Kampfoperette „Planet der Frauen“ am Theater Freiburg
Badische Zeitung, 26. März 2012 | Von Bettina Schulte
Das wär’ doch mal was: ein Planet, auf dem die Frauen das Sagen haben. Vielleicht wäre die Welt dann ein besserer Platz zum Leben: ohne Macht und Gewalt, Krieg und Terror, ohne Hierarchien und Ausgrenzungen – dafür voller Liebe und Respekt und Achtsamkeit für Mutter Erde. Ach ja. Warum soll man nicht träumen dürfen? Wer aber sind die Frauen? In Freiburg, in der Uraufführung von Maxi Obexers (Libretto) und Bernadette La Hengsts (Musik und Songs) „Kampfoperette“ „Planet der Frauen“ unter der Regie von Viola Hasselberg handelt es sich um sechs Schauspielerinnen und 23 Laiinnen (das Wort gab es bisher noch nicht, ist aber nicht ersetzbar). Gemeinsam macht sich diese (zahlenmäßig) starke Truppe im Kleinen Haus bereit, unter der Führung von Flugkapitänin La Hengst – in angemessener dunkelblauer Uniform und platinblonder Perücke (Ausstattung: Viva Schudt) – den von Männern zuschanden gerittenen Erdball zu verlassen.
„Wir brauchen dringend ein regelmäßiges Shuttle“
Die Kampfoperette „Planet der Frauen“ am Theater Freiburg
Missy Magazine, 28. März 2012 | Von Dorothee Annette Kreuzer
Zugegeben, da muss die Freiburgerin bitter schlucken und sich fragen: Warum stehe, singe, spiele, tanze ICH nicht da unten mit diesen ganzen außergewöhnlichen Damen? Wo doch diese Bühne gerade in diesem Augenblick und bei diesem scheinbar gerade perfekten Song der einzig wichtige Ort in der ausnahmslos einzig richtigen Runde zu sein scheint. Zunächst also: Fragen über Fragen und deutliche Gespanntheit und Vorfreude auf die „Kampfoperette“ nach dem Libretto von Maxi Obexer und mit der Musik von Bernadette La Hengst, die endlich auch wieder am Theater Freiburg ist.
15. März 2012
Liebe Planetarierinnen,
endlich sind wir angekommen auf dem Planet der Frauen. Es ist sehr schön hier, manchmal auch anstrengend, aber das ist es auf dem Planet der Männer ja auch. Wir machen hier viel Musik und diskutieren über das weibliche Geschlecht, über das gearscht sein, über den Mösenbonus, über das Kinder kriegen, über das ganze große Abenteuer, eine Frau zu sein.
Muss man darüber ein Stück machen? Ich glaube, ja.
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Musik treibt uns alle an, Etage für Etage, bis zum Abflug. Ein 30köpfiger Frauenchor singt mit mir über die Rolling Role Models, über das Begehren, die Rockerbraut & Mutter Eleganz und wie es sich anfühlt, drüber weg zu sein. Das hört sich super an und macht Hoffnung.
Also, falls es euch in den Schwarzwald verschlägt, kommt zum Planet der Frauen:
Premiere ist am 23. März um 20 Uhr im Theater Freiburg (ist eigentlich ausverkauft, aber vielleicht kann ich noch was machen)
Weitere Vorstellungen: 27. März, 28. März, 31. März, 4. April, 16. April, 5. Mai, 6. Mai, 19. Mai, 14. Juni. Ich freu mich, euch zu sehen!
Planetarische Grüße, eure Bernadette
Integrier mich, Baby – Fotos
Pressestimmen zu »Integrier mich, Baby!«
Spiegel Online, Welt, Hamburger Abendblatt, Nordsee-Zeitung, Junge Welt:
Integrier mich, Baby (2011)
Ein multi-musikalischer Integrations-Diskurs für alle
Regie und Musik: Bernadette La Hengst
Uraufführung: 23. Oktober 2011, Thalia in der Gaußstraße (Garage)

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Hamburg Altona im Jahre 2033. Mal angenommen, es wäre das eingetreten, wovor immer gewarnt wird: Nur noch 20% der Deutschen sind überhaupt richtige Deutsche, also diejenigen ohne Migrationshintergrund. Vielleicht interessieren wir uns dann füreinander und übernehmen gesellschaftliche Verantwortung? In einem Re-Integrationskurs, geleitet von deutschen Dozenten aus den Stiefvaterländern Nigeria, Kolumbien und der Türkei, abseits der weißen Bio-, Yoga und Ikea-Ghettos, wo globale Musik zum visionären Klebstoff wird, um die Gesellschaft zusammenzuhalten.
