17. Oktober 2010

Liebe IntegrationsbeauftragtInnen,

nachdem man dieses schimme I-Wort ja nicht mehr aussprechen kann, und die deutsche Leitkultur wieder gefeiert wird, während den Muslimen anti-deutscher Rassismus vorgeworfen wird, möchte ich euch mit einem ganz besonderen Theaterprojekt beglücken, bei dem ich als Musikerin und Schauspielerin u.a. die transsexuelle türkische Sängerin Bülent Ersoy verkörpern werde.

Am 31.10. spiele ich zusätzlich noch ein La Hengst Konzert im Theater Freiburg. Kommt und bringt eure türkischen Freunde mit!

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CABINET – Ein türkisch-deutscher Theaterbasar

Theater Freiburg in Kooperation mit der garajistanbul
Gefördert durch den Fonds Wanderlust der Kulturstiftung des Bundes

29.10. bis 5.11.2010 20 Uhr Theater Freiburg
11.11. bis 14.11.2010 20 Uhr garajistanbul

Deutsche Künstler erkunden die türkische Realität in Istanbul, türkische Künstler erforschen Freiburg und Deutschland und entwickeln aus abenteuerlichen Begegnungen und Missverständnissen ein gemeinsames Stück. In diesem Cabinet, in dem türkische Countertenöre gegen deutsche Popsängerinnen antreten, Tänzer, Musiker und Schauspieler sich präsentieren, die Deutsche Türken und die Türken Deutsche sind, versuchen alle, eine gemeinsame Tagesordnung zu finden: Wer weist den Weg in eine (europäische?) Zukunft? Wer bringt die Menge zum Kochen?

Vom 29.10. bis zum 5.11. findet rund um »Cabinet« ein türkisches Festival im Kleinen Haus Theater Freiburg statt u.a. mit dem Tanz der Derwische, türkischen Schriftstellern wie Asye Kulin und Murat Uyurkulak, mit Konzerten, Diskussionen und Parties. Hoz geldiniz!

Von und mit Mustafa Avkiran, Övül Avkiran, Björn Bicker, Peter Kastenmüller, Michael Graessner, Shirin Aktemur, Viola Hasselberg, Selcuk Artut, Nuri Harun Ates, Anna Böger, Memet Fatih Genckal, Monica Gillette, Bettina Grahs, Bernadette La Hengst, Mihran Tomasyan

 

Güle Güle, Bernadette

8. Juni 2010

Der Sommer ist da,

und passend dazu das erste Video von DIE ZUKUNFT. Klappt die Laptops zusammen, lasst alles stehen und liegen. Lasst uns Drogen nehmen und rumfahren …

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Wir fahren ab Mittwoch wieder rum – DIE ZUKUNFT LIVE:

09.06.2010 München Rote Sonne
10.06.2010 Reutlingen Franz K
11.06.2010 Braunschweig Theaterforum Festival

06.08.2010 Kassel Arm
07.08.2010 Aschaffenburg Kommz Festival

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Außerdem gibt es noch mehrere Konzerte der Mädchenband „Girls’ Planet“, die ich im Januar 2010 in Essen Katernberg ins Leben gerufen habe. Hits! Hits! Hits! Wir haben eine Mission. Wir müssen den Planeten retten. Wir kommen um die Lage zu checken.

Das Premierenkonzert am letzten Samstag im Grillo Theater Essen war sehr euphorisch. Wir brauchen keine Casting Show, denn wir haben unseren eigenen Flow …

GIRLS PLANET LIVE:

12.06.2010 Essen Altendorf – 15-16 Uhr, Oberdorfstraße 55a, Deutschlandrundfahrt, live Sendung auf D-Radio Kultur und auf dem next generation Zukunftsfest in Altendorf
03.07.2010 Essen – 18 Uhr Konzert beim next generation Bergfest im Grillo Theater (CASA)
04.07.2010 Essen/Mülheim – 17 Uhr Konzert an der U-Bahn Station Eichbaum (U 18)

Kommt und bringt alle eure FreundInnen mit,

 

bis bald, Bernadette

Bernadette La Hengst, Knarf Rellöm und GUZ sind DIE ZUKUNFT!

satt.org, 6. Mai 2010 | Von Chistina Mohr

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Deutschland hat eine neue Supergroup: Bernadette La Hengst, Knarf Rellöm und GUZ sind DIE ZUKUNFT! Im Gegensatz zu all den namenlosen Casting-Kaspern haben unsere drei allerdings wirklich was zu bieten, und zwar nicht nur eine beeindruckende Pop-Vergangenheit.

Ursprünglich nur für einen Auftritt beim Ritchie-Records-Festival gegründet, waren sich Bernadette, Knarf und Guz schnell einig, dass die ZUKUNFT eine Zukunft haben soll.

Das Album “Sisters & Brothers” mixt die typischen Stilmerkmale der ProtagonistInnen, Martin Büsser beschreibt es im Presseinfo so: “Da ist der einzigartige Dance-Pop von Bernadette La Hengst, der Soul-Punk von Knarf Rellöm und der unverkennbare Valium-Rock’n'Roll von Aeronauten-Sänger Guz.” Tatsächlich könnte man sich eine deutschsprachige Band-Kombi nicht knackiger und kühner wünschen; politisches Bewusstsein tanzt mit Hedonismus auf dem Tisch, und Links-sein bedeutet bei der ZUKUNFT nicht, zum Lachen in den Keller zu gehen:

“Mittelstandsproblemcamp” bringt die Verhältnisse ironisch auf den Punkt (“Wir essen Bioprodukte, entspannen bei Ökowein, tanken Biosprit, ernähren uns bewusst …”), “Mein Baby ist immer glücklich mit mir” dagegen ist ein sehr poetisches, ganz ernst gemeintes Liebeslied; und “Die Zukunft als Party”, “Ich kann den Hit hören” und der Titeltrack grooven wie die Hölle, nein, wie DIE ZUKUNFT!

Hier ein Interview mit Bernadette La Hengst, Knarf Rellöm und GUZ:

 
>> weiterlesen (satt.org)

Beschwerdechor St. Pölten (2009)

November 2009, Festspielhaus St. Pölten

Kamera/Schnitt: Philipp Gruy und Florian Tiefenböck
Sound/Schnitt: Christian Alfred Narr
In Zusammenarbeit mit der Fachhochschule St. Pölten

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Im November 2009 wurde ich vom Festspielhaus St. Pölten eingeladen, die Bewohner von St. Pölten nach ihren Beschwerden zu befragen und daraus ein Lied zu schreiben. Zusammen mit dem sehr lustigen und wortgewandten Choreografen und Sänger der Band „Beide Messies“ Andreas A. Müller aus Berlin und der Choreografin Sabina Holzer aus Wien schrieben, komponierten und choreografierten wir den 12 ChormitgliederInnen aus St. Pölten einen smashing hit für ihre Stadt, in der laut Eigenaussage „Nix los“ ist. Wenn in Wien die Sonne scheint, ist es in St. Pölten grau …

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22. April 2010

Liebe FreundInnen der Beschwerden,

endlich ist unser Video vom Beschwerdechor St. Pölten veröffentlicht. Beim Protestsongcontest vom FM4 Radio in Österreich haben wir zwar nur den 7. Platz gemacht, aber dafür ist das Video sehr schön geworden!

Viel Vergnügen, Bernadette

27. März 2010

Frühlingskinder,

ich freue mich sehr über den Neuanfang, immer wieder. Ich habe in Essen Katernberg eine Mädchenband gegründet, der Name ist noch ungewiss, aber es gibt schon zwei Lieder, und es werden immer mehr. Wir sind ein Teil des Next generation Projektes, was sich mit der Zukunft des Ruhrgebietes beschäftigt, und glaubt mir, die Mädels haben viel zu erzählen … Seht und hört mal: http://www.next-generation-2010.de/maedchenband/

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Apropos DIE ZUKUNFT! Am 30. April erscheint endlich das Album Sisters & Brothers von Bernadette La Hengst, Knarf Rellöm & Guz sind: DIE ZUKUNFT – http://www.myspace.com/lazukunft

Wir gehen zusammen auf Tour im April/Mai/Juni. Ich freue mich sehr, endlich wieder live zu spielen mit den größten Haudegen der deutsch-schweizerischen Freundschaft der Alten Häuser, und zwar am:

15.04.2010 DE - Tuttlingen Rittergarten
16.04.2010 DE - Lörrach Burghof (Goldene Zeiten Festival)
17.04.2010 CH - Zürich Helsinki Klub

06.05.2010 DE - Berlin Bang Bang Club
07.05.2010 DE - Nürnberg Desi
08.05.2010 DE - Freiburg Great Räng Teng Teng
12.05.2010 DE - Leipzig Ilses Erika
13.05.2010 DE - Bremen Die Treue
14.05.2010 DE - Köln Kulturbunker
15.05.2010 DE - Frankfurt Das Bett
16.05.2010 DE - Hamburg Hafenklang

09.06.2010 DE - München Rote Sonne
10.06.2010 DE - Reutlingen Franz K
11.06.2010 DE - Braunschweig Theaterforum Festival

07.08.2010 DE - Aschaffenburg Kommz Festival

>> mehr Info hier

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Und dann hat mich noch neben der Zukunft die Vergangenheit eingeholt… Seit kurzer Zeit gibt es ein unfassbares Video von Die Braut haut ins Auge live in St. Petersburg auf youtube. Wir haben dort 1997 auf einem der größten Rockfestivals Russlands gespielt, vor 10.000 Zuschauern in einem Fußballstadion, und ich kann euch sagen, ich hatte Schiß in der Buxe. Aber wie man sehen kann, waren wir nicht so schlecht, die russischen Fans zogen sich die T-Shirts aus … Man glaubt es kaum, aber das waren wir, mit psychedelischem Braut-Rock!

 

Viel Vergnügen, bis bald, Bernadette

Knackis und Kopfnicker

Für einen Abend als JVA-Häftling beim Songlabor von Bernadette La Hengst in der Garage im Thalia Theater: „Wenn ich nicht hier bin – Beats auf Bewährung“.

Der Freitag, 18. 2. 2010 | Von Nina Draxlbauer

„Alle Wertgegenstände einschließen“, befielt eine blonde Frau mit grell-rotem Sweater. Dann watscheln wir alle über den eisigen Asphalt. „Drogen oder Waffen dabei?“, fragt mich die blonde Frau und tastet mich von den Schultern bis zu den Knien ab. Einen musternden Blick wirft sie in meine Handtasche, dann erst darf ich rein. Ein Mann drückt mir noch einen Zettel in die Hand – ein Zitat eines Insassen. Der hohe Raum ist kahl und leer. Das grelle Neonlicht blendet. Für diesen Abend sind wir alle Gefangene der Justizvollzugsanstalt Hahnöfersand.
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