Intro 9/2005 | Von Barbara Schulz
Na, Bernadette La Hengst – und das schon lange. Früher in Bad Salzuflen auf den Fast-Weltweit-Kassettensamplern, später in Hamburg bei Huah!, den Mobylettes und Die Braut Haut Ins Auge, beim Schwabinggrad Ballett und auf ihrem ersten Soloalbum „Der Beste Augenblick In Deinem Leben“. Inzwischen wohnt Frau La Hengst mit Mann und Tochter in Berlin und legt mit „La Beat“ nach. Der Eröffnungstrack „La Beat Goes On“ ist ein dubbiger Herbst-Hit. Über gepitchten Kreischzeilen des Preachermans Reverend Ribbing frohlockt La Hengst „My heart is singing to the La La La La La Beat“, skandiert „Drrrding ding, drrrdong dong“ und rappt locker drauflos. Muss man gleich noch mal anhören. Die nachfolgenden Stücke brauchen länger, um anzukommen. Sie sind oft midtempo, mal voll-, mal semi-elektronisch oder handgemacht; an manchen Stellen scheinen die Sounds mit La Hengst durchzugehen, vor allem, wenn sie „Hunger“ hat oder in „Hast Du Jemals Überlegt?“ den Hörer etwas stresst.
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