4. Juni 2008

Liebe Machinetten,

nachdem ich eine Woche zusammen mit GUZ und Knarf Rellöm gerockt habe (drei Tage Studio, drei unvergessliche Konzerte in Freiburg, Zürich und München), haben wir beschlossen, diese fruchtbare Zusammenarbeit fortzusetzen und gehen im November nochmal ins Studio, das Resultat kommt dann 2009 u.a. bei Ritchie Records, dem besten Label der badensischen Welt, raus.

Hier ist ein gefilmtes Interview aus Freiburg

Am Freitag starte ich dann den zweiten Teil der La Hengst Family Tour.

 

Viel Spaß, bis bald, Bernadette

Interview: Jungle World, Mai 2008

Eva Jantschitsch alias Gustav und Bernadette La Hengst im Gespräch über Pop, Feminismus, Ladyfeste und Blasmusik

Jungle World Nr. 22, 29. Mai 2008 | Ulrich Kriest und Michael Saager

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Während die älter gewordenen Jungs der so genannten „Hamburger Schule“ sich selbstzweifelnd und erschöpft die Wunden lecken (Frank Spilker, Rocko Schamoni), ihren spirituellen Regungen nachgeben (Tilman Rossmy), von den Segnungen des Kapitulierens schwadronieren (Tocotronic) oder sich gleich ganz auflösen (Blumfeld), erscheinen jetzt „Machinette“, das dritte Soloalbum von Bernadette La Hengst, und „Verlass die Stadt“ von Gustav (Eva Jantschitsch) aus Wien. Es sind zwei auf unterschied­liche Weise hochpolitische, abenteuerlustige und ­begeisternde Alben, die einiges gemeinsam zu haben scheinen.

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Der Sittich profitiert vom Klimawandel

Auf „Machinette“ zettelt Bernadette La Hengst eine Liebesrevolution an. Die euphorischen Texte und ihr Woo-Oh-Oh-Oah sind ansteckend, man möchte mitmachen.

Die Zeit, 21. Mai 2008 | Von Dieter Wiene

„Ich will ein paradoxes, paranoides, parallele Welt-produzierendes, Liebespaare-kopulierendes Paradies!“ Bernadette La Hengst singt diesen Zungenbrecher so flüssig, dass er nicht peinlich wirkt. Ihre Texte holpern auf dem Papier, sie singt sie elegant geschwungen und verwandelt sie in überraschende Poplieder. Der Refrain von Liebesrevolution geht so: „Ich warte schon, wir starten unsere Liebesrevolution / Das Leben ist mehr als Arbeit und Lohn / Mit unserer Veränderungsinspiration / Mit einer Es-geht-auch-anders-Evolution / Mit unserer Entschleunigungsvibration.“

Schon auf ihren ersten beiden Alben „Der beste Augenblick in meinem Leben“ und „La Beat“ ist es Bernadette La Hengst gelungen, die strapazierten Popthemen Freiheit, Liebe und Revolution mit neuem Leben zu füllen. Geschickt verbindet sie auch auf ihrem neuen Album Machinette bekannte Sinnsprüche mit frischen Wortkombinationen. Das populistische Paradies und Liebesrevolution sind Ohrwürmer, die Wort halten. Man glaubt an dieses paradoxe Paradies und möchte allen Zynismus fahren lassen, um mit Bernadette La Hengst jene Liebesrevolution loszutreten. Wie die frühen Rock’n’Roller hat sie einen Erkennungsruf, er geht in etwa „woo-oh-oh-oah“ und reißt den Hörer mit.

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Zu dieser Ideologiekritik kann man tanzen

Review zu „Machinette“

Junge Welt, 21. Mai 2008 | Von Reinhard Jellen

Das Problem der Gegenwart besteht unter anderem darin, daß sie noch nie das war, was sie meint, zu sein. Ihre Zukunft ergründet sich in Vergessenheit. Auf diesem Weg begleitet uns eine der liebsten Freundinnen, die Kunst. Diese dient der Revolu­tion, indem sie uns von bürgerlichen und linksradikalen Illusionen befreit oder und Mut für die richtige Sache macht. Und dann gibt es noch eine Kunst, die dazwischen liegt: Es ist die neue CD „Machinette“ von Bernadette La Hengst, die recht poppig, eklektizistisch, soulig, dubbig und überhaupt groovig daherkommt.

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Bernadette La Hengst: Machinette

satt.org, April 2008 | Von Christina Mohr

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Bernadette La Hengst ist ein Phänomen in Sachen Multitasking. Alle ihre Aktivitäten aufzuzählen, ist beinah unmöglich, umso schöner ist es, dass La Hengst neben Kunst-, Hörspiel- und Theaterprojekten Zeit und Muße für ein neues Album fand. „Machinette“ heißt es und präsentiert seine Schöpferin einmal mehr als vor Ideen schier überschäumende Elektro-Soul-Chansonette.

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8. Mai 2008

Liebe Sommermenschen,

mein erster Tourblock (Schnitzel/Spargel Tour 2008) ist vorbei, es hat sehr viel Spaß gemacht, die neuen Stücke kommen gut an, und meine Band und ich improvisieren und soulfunken, bis sich die Böden biegen.

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Hier gibt es einen euphorischen Konzertbericht aus Offenburg (Badische Zeitung, pdf, 600kB). Die Konzerte mit Fettes Brot waren auch durchaus gelungen, wir wurden nicht ausgebuht, teilweise sogar bejubelt, und die Brote selbst waren natürlich Gentlemen par excellence …

Und hier sind noch zwei schöne Artikel/Interviews:

Der Standard
satt.org

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Ein aktuelles Interview mit mir und der wunderbaren Mrs. Pepstein aus Leipzig gibt es am 20.5. ab 20 Uhr bei Radio blau auf UKW in Leipzig oder im Internet zu hören, es folgt die Wiederholung auf Radio Corax in Halle am 24.5. um 16 Uhr.

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Ansonsten haben ich und Till Müller-Klug den Autorenpreis des Jungen Theaters Bremen bekommen für das Manuskript des noch entstehenden Stückes „Der Innere Innenminister“, außerdem bin ich mit vielen Liedern und Videos Teil der Ausstellung „Vertrautes Terrain, Aktuelle Kunst in und über Deutschland“ im ZKM Karlsruhe (22.5. bis 21.9.2008).

Wir sehen uns zwischen Zürich und Hamburg, viel Vergnügen,

 

Bernadette